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Jeder hat einen Platz in der Gesellschaft verdient

Keine Pflege, sondern maßgeschneiderte Unterstützung. Das ist es, was die Profis von UniK, der 2015 gegründeten Joint Venture zwischen Assist Zorg und Stichting Dichterbij, bieten.

Yvonne van de Fliert, Geschäftsführerin von UniK: Bei UniK schauen wir uns die Möglichkeiten, Stärken und Talente unserer Kunden an. Gemeinsam finden wir dann die Form der Unterstützung, die am besten passt. Denn jeder hat einen Platz in der Gesellschaft verdient.

UniK bietet Spezialleistungen in der Jugendhilfe im Rahmen des Jugendgesetzes sowie Spezialleistungen für Erwachsene, die Anspruch auf Leistungen nach dem Gesetz zur sozialen Unterstützung (Wet maatschappelijke ondersteuning, Wmo) haben. Hier wäre an die Unterstützung von Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder verhaltensbedingten Einschränkung zu denken.

Yvonne: UniK prüft, was am besten zum Kunden passt, damit dieser seinem Leben wieder besser Gestalt verleihen kann. Wie beispielsweise außerschulische Betreuung, eine sinnvolle Tagesgestaltung oder Betreuung beim Wohnen, Arbeiten oder in der Schule.

„Den Gemeinden wurde ab dem 1. Januar 2015 eine umfassende Verantwortung im Bereich der gesellschaftlichen Unterstützung von Bürgern im Rahmen des Wmo und der Jugendpflege übertragen“, erläutert Yvonne. „Sie setzen diese Verantwortung auf ihre Weise um, so dass sich die Nachfrage gegenüber den Pflegedienstleistern ändert.“

UniK, Jeder macht mit

UniK verfolgt dabei einen einzigartigen Ansatz. Die Organisation konzentriert sich insbesondere auf das eigene Netzwerk und die eigene Umgebung des Kunden. „Die Lösung liegt nämlich häufig ganz nahe. So machen Kunden die Erfahrung, dass sie in ihrem eigenen Umfeld schon sehr viel mehr erreichen können als sie denken. Und sich einfacher als gedacht einbringen.“

Jan Joore, operativer Manager bei UniK, ergänzt: „Viertel- und umfeldorientierte Arbeit sowie lokale Teams sind das auserlesene Erfolgsrezept. Wir schließen an die Lebenswelt und das Netzwerk des Kunden an und tun dies gemeinsam mit anderen Stakeholders.“

Für jeden einen geeigneten Platz

Jan unterstreicht weiter den Mehrwert von Mitarbeitern, die wissen, was sich im Viertel, in der Straße abspielt: „Sie wissen, welche Sprache dort gesprochen wird. Das ist von großer Bedeutung. Es gibt einen großen Unterschied zwischen der städtischen Problematik und der Problematik auf dem Land. Dem begegnen wir, indem wir uns auf lokale Kenntnisse verlassen.“

„Die aktuellen Entwicklungen am Markt erfordern von den Pflegedienstleistern Flexibilität.“

Dieses Maß an Flexibilität und insbesondere von Robustheit fordert auch von den eigenen Mitarbeitern nach Ansicht von UniK zusätzliche Anstrengungen. „Andere Kompetenzen werden immer wichtiger. Wir müssen sowohl eine allgemeine wie auch personenorientierte Unterstützung bieten.“

Erfolgreich auf eigenen Beinen

Yvonne blickt voller Zufriedenheit auf 2016 zurück. „Die Herausforderung für die Pflegedienstleister besteht darin, innerhalb dieser neuen Rahmenbedingungen die Qualität und Kontinuität der Dienstleistungen zu wahren. Das gelingt uns unter anderem durch die Entwicklung anderer Kompetenzen innerhalb unserer Organisation. Im Rahmen einer finanziell gesunden Betriebsführung.“

„Wir haben hart am Aufbau eines guten Fundaments und selbstorganisierender Teams gearbeitet“, so Jan im Rückblick. „Wir haben Kooperationen gesucht und gefunden. Vor allem aber haben wir mit unseren Kunden unglaubliche Fortschritte erzielt und konnten in der Zwischenzeit schon einige schöne Erfolgsgeschichten verzeichnen.“