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Entwicklungen in der Pflege

Kurze vorgestellt: Freek Korver

Begann seine Laufbahn als Leiter einer radiologischen Abteilung, wurde Vorstandsvorsitzender verschiedener Krankenhäuser und ist heute Direktor für den Bereich Pflege Niederlande bei Vebego. Lernen Sie Freek Korver kennen. Zwischenzeitlich war er auch noch Aufsichtsrat bei einem Berufsbildungszentrum (ROC), bei Einrichtungen im Bereich der Altenpflege/häuslichen Pflege und ambulanten Pflege sowie externer Prüfer beim niederländischen Institut für die Akkreditierung von Pflegeeinrichtungen (Nederlands instituut accreditatie zorginstellingen, NIAZ).

Nach Ansicht von Freek erfordert die Pflege kreative und vor allem effiziente Lösungen. „Ich sehe, wie sich die zentrale Regierung immer weiter zurückzieht und die lokalen Behörden eine immer größere Rolle spielen. Es besteht ein zunehmender Druck auf die Pflegeeinrichtungen, sowohl stationäre als auch ambulante Leistungen anzubieten. Ich sehe auch Formen der Pflege, die derzeit noch nicht als reguläre Pflegeangebote wahrgenommen werden, sowie einen enger werdenden Arbeitsmarkt. Wir müssen jetzt wirklich umdenken, und das wird ein Prozess, der viel Ausdauer erfordert. Wir werden unsere betrieblichen Abläufe kontinuierlich an den Markt und die Nachfrage unserer Kunden anpassen müssen.“

Freek hat bereits klare Ideen darüber, wie das zu geschehen hat: „Indem wir Konzepte aus der Wirtschaft mit Pflegekonzepten kombinieren, können bestehende Einrichtungen und neue Anbieter neue Wege beschreiten. Es ist zu erkennen, dass es einerseits einer gewissen Größenordnung bedarf und andererseits der Bürger auf der Suche nach einer starken lokalen Komponente ist, in der sich erkennt und zuhause fühlt. Das scheint ein Gegensatz zu sein, ist jedoch möglich. Ich glaube weiter, dass die Unterschiede zwischen Care und Cure (Gesundheitswesen und Pflege) zunehmend verwischen und die Bereiche immer stärker ineinander übergehen werden.“

Vebego kann bei diesen Entwicklungen den Unterschied ausmachen, sagt Freek: „Wir sind in der Lage, Konzepte aus der Wirtschaft und dem Pflegebereich miteinander zu verbinden und außerdem noch schnell und genau zu implementieren. Schauen Sie sich einmal an, was wir in zwei Jahren bei STMG erreicht haben. Durch eine andere Sichtweise der Einsetzbarkeit von Menschen sind wir in der Lage, auf einem immer enger werdenden Arbeitsmarkt doch noch die richtigen Pflegeleistungen anzubieten. Wir werden die Entflechtung der Pflege und der haustechnischen Dienstleistungen immer weiter vorantreiben. Gleichzeitig versetzen wir die Menschen im unteren Bereich des Arbeitsmarktes in die Lage, bei der Arbeits- und Einkommensqualität zuzulegen. Sie erledigen dann plötzlich eine bedeutungsvollere Arbeit. Ein Beispiel hierfür sind die 100 Reinigungskräfte von Florence, die wir zu Pflegemitarbeitern umgeschult haben. So entwickeln sich diese Reinigungsmitarbeiter weiter und können wir Pflegedienstleister bei weniger speziellen Aufgaben entlasten. Eine echte Win-Win-Situation.“

In der Kombination der einzelnen Betriebe von Vebego erkennt Freek Möglichkeiten, die sich derzeit noch nicht offenbaren. „Wir werden dann, wenn wir soziale Beschäftigung, häusliche Pflege, Haushaltshilfe und professionelle Reinigung/Infektionsprävention miteinander kombinieren, die Kunden längere Zeit im heimischen Umfeld betreuen können. Wenn wir dies auf der Ebene der Wohnviertel tun, entsteht eine angenehme und sichere Ergänzung zur regulären informellen Pflege, zur häuslichen Pflege und sogar zur Rehabilitation. Darüber hinaus können wir den Kunden auf diese Weise immer bessere maßgeschneiderte Lösungen und Wahlfreiheit bieten.“